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Trianel: EEG muss mit neuem Marktdesign synchronisiert werden

Sven Becker, Sprecher der Trianel-Geschäftsführung, hat eine parteiübergreifende Einigung über die Zukunft der deutschen Energiewirtschaft eingefordert. "Wir brauchen einen Konsens zur Gestaltung der Energiewende, dessen Halbwertszeit länger als eine Legislaturperiode ist“, sagte Becker bei der Stadtwerke-Tagung in Berlin. Dabei müsse nach der Bundestagswahl die Novelle EEG mit einem neuen Energiemarktdesign synchronisiert werden.

(15.05.13) „Der Handlungsdruck nehme zu, sagte Becker: "Die EEG-Umlage wird 2014 um mindestens 15 Prozent auf rund sechs Cent steigen." Nach den Berechnungen des Aachener Stadtwerke-Verbundes werde schon ein durchschnittlicher Sommer die EEG-Umlage auf 6,1 bis 6,2 Cent pro Kilowattstunde erhöhen. Sollte der Sommer überdurchschnittlich viele Sonnentage aufweisen, sei sogar eine Steigerung auf 6,5 Cent möglich, so Becker weiter. Dies zeige die Hebelwirkung der Photovoltaik auf die Entwicklung der Strompreise.

Trianel rechne 2013 mit einem weiteren Zubau der Photovoltaik von über fünf Gigawatt. "Der Handlungsdruck auf eine Reform des EEG und ein neues Energiemarktdesign steigt mit jedem sonnigen und windigen Tag", betonte Becker.

Aufgrund der Bundestagswahl sei 2013 für die Energiewirtschaft und den Umbau der konventionellen Erzeugung ein weiteres verlorenes Jahr. Trotz der aktuellen Diskussionen um eine Strompreisbremse erwarten die Stadtwerke im Trianel Netzwerk keine wegweisenden energiepolitischen Entscheidungen. Nach der Bundestagswahl, so Becker, müsse eine Reform des EEG auf den Weg gebracht werden, die die erneuerbaren Energien "intelligent mit einem neuen Marktdesign verknüpfen."

Quelle: Trianel / EPID

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