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BNetzA: Jahresbericht 2012 präsentiert

Die BNetzA hat ihren Jahresbericht 2012 präsentiert. BNetzA-Präsident Jochen Homann bezeichnete den Auf- und Ausbau moderner Infrastruktur in der Telekommunikation, bei Strom und Gas sowie bei Post und Bahn als wichtige Anlagen der Behörde. Im vergangenen Jahr hätten vor allem der Breitbandausbau und die Energiewende im Fokus von Politik und Öffentlichkeit gestanden.

(06.05.13) „Wissend um die Dimension der anstehenden Entscheidungen, intensivieren wir den Dialog mit Unternehmen und Politik, insbesondere und vor allem aber auch mit den Bürgern vor Ort", stellte Homann heraus. Das Bundesbedarfsplangesetz werde Anfang Juni abschließend im Bundesrat beraten, sodass voraussichtlich ab dem Sommer die konkreten Planungs- und Genehmigungsverfahren beginnen können. „Die Bundesnetzagentur ist für ihre neuen Aufgaben beim Netzausbau gut gerüstet. Dabei setzen wir weiterhin auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Ländern“, betonte Homann.

Die Zahl derjenigen, die zu einem anderen Anbieter wechselten oder bei ihrem alten Anbieter einen Sondervertrag abschlossen, stieg sowohl im Strom- als auch im Gasbereich weiter an. Jochen Homann: „Ich freue mich über die Fortsetzung des positiven Trends beim Anbieterwechsel. Allerdings verharren weiterhin knapp 40 Prozent aller Haushaltskunden in der Grundversorgung. Diese stellt nach wie vor die teuerste Versorgungsart dar. Vor diesem Hintergrund sollten alle Verbraucher prüfen, ob nicht günstigere Angebote verfügbar sind.“

Der VKU forderte anlässlich des Jahresbericht der BNetzA erneut bessere Rahmenbedingungen für Verteilnetze. "Wir brauchen dringend eine Lösung für den nach wie vor bestehenden Zeitverzug bei Investitionen in die Mittel- und Niederspannungsebenen. Die Ergebnisse unseres Gutachtens für ein integriertes Energiemarktdesign belegen eindrucksvoll: Qualitativer Netzausbau ist mit 15 Milliarden Euro die kostengünstigste Option, um die erneuerbaren Energien zu integrieren", sagte VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck.

Quelle: BNetzA / VKU / EPID

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