Warning: Undefined array key "vda" in /homepages/35/d293476824/htdocs/j4/includes/csv-warenkorb/news-einzeln.inc.php on line 87

VDA-Präsident Wissmann zurückhaltend bei Elektromobilität

Zurückhaltend äußerte sich VDA-Präsident Matthias Wissmann bei seinem Auftritt vor dem BT-Wirtschaftsausschuss zur Elektromobilität. Die deutsche Industrie werde nicht den Fehler machen, sich auf eine Technologie zu konzentrieren. Beim Verbrennungsmotor seien noch 20 Prozent Effizienzsteigerung innerhalb eines Jahrzehnts möglich. Beim Hybridantrieb habe die deutsche Industrie einen vorübergehenden Rückstand aufgeholt, so Wissmann.

(19.04.13) Die Durchsetzung von Elektroautos werde „kein Sprint, sondern ein Marathonlauf“. Entscheidend sei zum einen, ob der Wirkungsgrad von Batterien genügend erhöht werden kann, und zum anderen der Aufbau einer Infrastruktur von Lademöglichkeiten. Auch für die Einführung des Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Antriebs, an dem einige deutsche Unternehmen weiter arbeiteten, sei die Infrastruktur eine wichtige Voraussetzung.

Wissmann verteidigte die staatliche Förderung von Forschung und Entwicklung in diesen Bereichen. Dies sei keine Subventionierung einer Industrie, sondern „klassische marktwirtschaftliche Ordnungspolitik“, betonte der Verbandschef. „Seit Ludwig Erhard war Forschungsförderung Aufgabe des Staates.“ Einer Milliarde öffentlicher Förderung der E-Mobilität stünden zudem 17 Milliarden Forschungsaufwand der Industrie gegenüber. Wissmann äußerte im übrigen den Wunsch, die Nutzung von Elektrofahrzeugen als Dienstwagen steuerlich besser zu stellen. Dies könnte ihre Durchsetzung wesentlich vorantreiben.

Aus mehreren Fraktionen wurde Wissmann zudem nach der Haltung seines Verbandes zu den europäischen CO2-Grenzwerten gefragt. Danach darf der Flottenverbrauch neu zugelassener Fahrzeuge eines Herstellers in der EU ab 2015 höchstens 130g/km betragen und ab 2020 höchstens 95g/km. Wissmann zeigte sich überzeugt, dass die deutschen Hersteller diese Vorgaben einhalten werden. Allerdings kritisierte er, dass von 2020 an, anders als zuvor, Fahrzeuge mit alternativem Antrieb bei der Berechnung der Flottenverbräuche nicht mehr stärker gewichtet würden als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Dies sei kontraproduktiv.

Quelle: hib / EPID

Recherche-Modul

EPID Recherche
Themen
Akteure

Notice: SessionHandler::gc(): ps_files_cleanup_dir: opendir(/tmp/.priv) failed: Permission denied (13) in /homepages/35/d293476824/htdocs/j4/libraries/vendor/joomla/session/src/Storage/NativeStorage.php on line 134