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(03.05.13) Biomethan könne in Erdgasfahrzeugen bereits heute einen wichtigen Beitrag leisten, während innovative Biokraftstoffe wie synthetischer Biodiesel oder hydrierte Pflanzenfette und -öle künftig an Bedeutung gewinnen sollten. Herkömmliche Biokraftstoffe (Ethanol und Biodiesel) stießen hingegen an fahrzeugtechnische Grenzen. Vor allem aber könnten die benötigten Mengen aufgrund der geringen Flächenausbeute kaum nachhaltig aus inländischer Produktion bereitgestellt werden.
Für die Energiewende im Straßenverkehr gibt es keinen Königsweg. Der Straßenverkehr der Zukunft zeichnet sich durch einen Mix aus Antrieben und Kraftstoffen aus", sagte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. "Für das kommende Jahrzehnt sollten wir nachhaltig produzierte flüssige Biokraftstoffe der zweiten Generation gezielt zur Marktreife bringen, der Erdgas- und Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen und die Effizienz von Motoren und Antrieben noch weiter verbessern."
nsgesamt steige die Verkehrsleistung auf der Straße weniger stark als bisher prognostiziert, da vor allem das Wachstum im Güterverkehr schwächer ausfällt als bislang angenommen. Der Dieselanteil erhöhe sich dennoch bis 2025 von heute 57 auf bis zu 76 Prozent. Umso wichtiger sei es, die Energieeffizienz auch bei konventionellen Antrieben und Kraftstoffen weiter zu erhöhen.
Neben fahrzeugtechnischen Hindernissen stünden insbesondere Nachhaltigkeitskriterien einer stärkeren Ausweitung der Biokraftstoffe der ersten Generation (Biodiesel und Ethanol) entgegen. Daher müssten innovative flüssige Biokraftstoffe wie hydrierte Pflanzenöle oder synthetischer Biodiesel weiter erforscht bzw. großtechnisch erprobt und zur Marktreife gebracht werden. Die Vorteile solcher innovativen Biokraftstoffe lägen in der vollständigen Kompatibilität mit herkömmlichen Motoren und Antrieben und im geringeren Flächenverbrauch ihrer Produktion.
Für die Nutzung von Biomethan in Erdgasfahrzeugen stünden im Jahr 2025 hingegen ausreichende und nachhaltig produzierte Kapazitäten zur Verfügung. Der verstärkte Einsatz von Erdgas und Biomethan als Kraftstoff sei besonders effizient, da die Technik bereits marktreif ist und eine deutliche Minderung der CO2-Emissionen ermöglicht.
Auch Potenziale von Kraftstoffquellen jenseits der Biomasse gelte es stärker als bisher auszuschöpfen. So könne die synthetische Wasserstoff- und Methanerzeugung mittels des Power-to-Gas-Verfahrens eine weitere wichtige Kraftstoffquelle darstellen. Zugleich sollee der Pfad der Elektromobilität konsequent weiterverfolgt werden.
Quelle: dena / EPID
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